QM & QS
Kalibrierung und Qualitätssicherung
Der airpointer® wurde von praxiserfahrenen Experten entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Sicherung der Datenqualität gerichtet.
Kalibrierüberprüfung
Eine interne Nullluftaufbereitung für die automatische oder manuelle Nullpunktüberprüfung der airpointer®-Module ist in jedem airpointer® implementiert. Dabei kann der Anwender entscheiden, ob nur eine Nullpunktüberprüfung oder aber eine automatische Justierung vorgenommen wird.
Zusätzlich ist jetzt eine tägliche Funktionskontrolle der wichtigsten Module im airpointer® möglich.
Alle Gas-Immissionsanalysemodule (CO, NO/NO2/NOX, SO2/H2S, O3) können mit automatischen, auf dem Moduleinschub angeordneten Systemen zur Kalibrierüberprüfung ausgerüstet werden:
Für CO wird mit einer auf dem Modul integrierten, vom Anwender nachfüllbaren Kalibriergasflasche Prüfgas aufgegeben.
Bei den Stickoxiden und Schwefeldioxid/Schwefelwasserstoff werden Permeationssysteme eingesetzt. Dabei werden Permeationsröhrchen benutzt, die das jeweils zu messende Gas unter hohem Druck als Reinstoff enthalten. Über eine Membran wird dann bei einer konstanten Temperatur eine spezifische Menge der zu bestimmenden Substanz frei, die mit Nullluft vermischt wird. Auf diese Weise ist eine hochgenaue Prüfgaserzeugung möglich.
Das Ozonanalysemodul wird mit Hilfe eines Ozongenerators überprüft, in dem bei einem konstanten Durchfluss mittels einer UV-Lampe Ozon erzeugt wird.
Alle Kalibrierüberprüfungen werden in der Datenbank des airpointers gespeichert und können vom Anwender jederzeit nachverfolgt werden.
Kalibrierung
Zur Kalibrierung des airpointers mit externem Prüfgas ist nur die seitlich am Gehäuse angebrachte Wartungsklappe zu öffnen. Dort kann das Prüfgas angeschlossen werden, ohne die Haupttür öffnen zu müssen. Die Temperatur im airpointer® bleibt auf diese Weise unverändert stabil.
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| Bildschirm mit graphischer Kalibrierdarstellung zur einfachen Überwachung der Kalibrierprozedur. |
Zahlreiche interne Parameter werden zur Systemdiagnose überwacht. |
Die Kalibrierung wird über ein grafisches Interface im Bedienermenü durchgeführt. Dabei werden die zu kalibrierenden Parameter in einem Konzentrations-Zeit-Diagramm dargestellt. Das ermöglicht dem Anwender eine Beurteilung der Stabilität des Messsignales und zeigt, ob die Prüfgaskonzentration bereits konstant ist.
Nach der Durchführung zeigt der airpointer® an, ob die Kalibrierung erfolgreich verlaufen ist. In diesem Falle wird die neue Kalibrierfunktion dargestellt. Die betreffenden Daten werden gespeichert, so dass sie jederzeit vom Anwender wieder aufgerufen werden können.
Wartung / Diagnose
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Wartungsklappe an der |
Für die Routinewartung ist am airpointer® eine seitlich am Gehäuse angebrachte Wartungsklappe vorgesehen. Die Wartung kann erfolgen, ohne die Haupttür öffnen zu müssen. Die interne Temperaturkonstanz im airpointer® bleibt auf diese Weise gewährleistet.
Hinter dieser Klappe befinden sich die Anschlüsse für ein Notebook (RJ 485) inkl. Spannungsversorgung, externes Kalibriergas und der Filterhalter. Der Filterhalter besitzt eine Glasscheibe, damit die Filterverschmutzung erkannt und der korrekte Sitz des Filters überprüft werden kann.
Alle Analysemodule sind mit eigenen Durchflussmessern versehen, um evtl. auftretende Fehler schnell eingrenzen zu können. Eine Leckageüberprüfung des Gesamtsystems oder einzelner Module ist leicht möglich.
Software
Alle wichtigen Betriebsparameter werden überwacht und jede Minute in der Systemdatenbank während der gesamten Lebensdauer des Geräte gespeichert. Dadurch ist eine präventive Fehlererkennung möglich und der Einfluss eventueller Systemfehler auf die Messdaten nachvollziehbar. Umfangreiche diagnostische Funktionen sind Bestandteil der Systemsoftware.
Ein separates Programm (watchdog) überwacht den korrekten Betrieb und behebt automatisch eventuell auftretende Fehlfunktionen. Eintragungen zu Standortwechseln, Kalibrierungen, Störungen und deren Behebung etc. können zur Dokumentation vom Anwender in einem elektronischen Stationslogbuch vorgenommen werden.
Alle auftretenden Fehler werden in Protokolldateien gespeichert, die dem Anwender zugänglich sind. Die Datensicherheit kann durch ein automatisches, vom airpointer® unabhängiges Backup über das recordum-portal zusätzlich erhöht werden.


